Käfige/Gehege PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dalia Fichmann   
Sonntag, 03. August 2008 um 23:03
Es gibt verschiedene Möglichkeiten seine Frettchen zu halten. Auf dieser Seite findet Ihr einige gute Beispiele, die euch beim Bau eurer Frettchenunterkunft etwas helfen und inspirieren sollen. Es gibt einige Sachen, die in keinem Frettchengehege fehlen sollten:
Schlafhäuschen, Fress- und Trinknapf, Toilette, Röhren, Hängematten, Klettermöglichkeit wie Katzenbaum, Wurzelstock und Spielsachen wie Quitschi's oder Plüschtiere, Eurer Fantasie sind aber kaum Grenzen gesetzt. Die genauen mindest Anforderungen findet Ihr unter Haltenormen.



Mehr über dieses tolle Gehege und deren Bewohner, findet Ihr auf der HP von Chris!


° Wohnungshaltung

In der Wohnung gibt es 3 Arten wie man seine Rabauken halten kann.

° Käfig

nach dem Tierschutzgesetz beträgt das mind. Mass für zwei Frettchen 4m2, wir empfehlen im Minimum 5m2, bei mehrstündigem Auslauf. Der Käfig kann auf mehren Etagen gebaut werden, die durch Treppen, Rohre, Rampen miteinander verbunden sind. Auch in einem Innenkäfig darf ein Schlafhäuschen, wo sich die Freggels zurück ziehen können nicht fehlen. Das WC steht am besten in der Nähe, da die Fretts nach dem Schlafen meist sofort aufs Klo müssen. Ein zweites WC ist empfehlendwert, wo dies im Käfig steht, bestimmen meist die Tierchen selbst, am besten man platziert es dort, wo sie sich am meisten  von sich aus versäubern. Ideal ist,  wenn die einzelnen Etagen von einander getrennt werden können. Dies wird notwendig, wenn z.B. ein Frettchen erkrankt oder ein Neuling einge wöhnt werden muss. Als Grundelement eignet sich auch sehr gut ein alter Schrank, bei dem man die Türen ausschneidet und ein Gitter rein macht. Bei dieser Haltung ist der Vorteil, dass auch wenn die Fretts eingesperrt sind, der Kontakt zum Menschen trotzdem vorhanden ist.


Foto links oben: Ein toll ins Wohnzimmer integrierter Käfig von Ramona und Stephan aus Deutschland. Fotos rechts oben: Ein sehr schöner Naturkäfig von Ronny aus derSchweiz.
links unten: Sehr gut konzipierter Käfig von Lukas aus der Schweiz.

° Zimmer

Ist die Wohnung gross genug, kann man ein ganzes Zimmer Frettchen gerecht einrichten. Hier kann man der Fantasie freien Lauf lassen. Besonders eignen sich hier Katzenbäume, Rohre quer durchs Zimmer, Wuselkisten mit Stroh, Erde, Laub oder Papier gefüllt, Stoffe zu Hängematten aufgespannt...

Die Schlafkiste darf aber auch hier nicht fehlen. Als Klo eignen sich sehr gut Blumentopfuntersätze, sie haben einen niedrigen Rand und sind in allen möglichen Grössen erhältlich.





Foto: Frettchenzimmer von Ferrets of AnimalHouse



° Fre
ie Wohnungshaltung;
Auch dies ist möglich. Ganz wichtig bei reiner Wohnungshaltung ist ein Platz, der den Frettchen gehört, wo sie sich zurückziehen können, dort hin gehört das Schlafhäuschen, der Ess- und Trinknapf und ein WC.

Foto: Aus dem Wohnzimmer von Janine. Mehr darüber bei Frettchen vom Glonntal



 

° Aussenhaltung

Frettchen können problemlos das ganze Jahr in einem Aussengehe gehalten werden, wobei man darauf achten muss, dass das Schlafhäuschen isoliert ist, sowie im Winter auch das Häuschen mit dem Essen und dem Wasser, damit dieses nicht gefriert. Ausserdem muss das Aussengehege ausbruchsicher und von Raubvögeln und anderen Raubtieren geschützt gebaut sein. Täglicher Kontakt zum Menschen muss auch bei Aussenhaltung gegeben sein.


In der Schweiz ist ein Gehege von mind. 15m2 Vorschrift. Auf den Foto's zeigen wir Euch zwei Beispiele von Aussengehegen, die den Fretts alles bieten was sie brauchen, viel Platz zum austoben, Höhlen und Schlaf- häuschen wo sie sich zurückziehen können, Röhren, Wurzelstöcke und vieles mehr, um ihren Spieltrieb auszuleben und einen Teich zum plantschen.


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