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Geschrieben von: Dalia Fichmann   
Donnerstag, 07. August 2008 um 09:53
Das Frettchen ist ein domestiziertes Raubtier, sowie Hunde und Katzen. Sie wurden anfangs wie die Katzen zum Vertreiben von Nahrungskonkurrenten (Ratten, Mäuse...) eingesetzt. Schnell wurde ihre Fähigkeit durch schmale, enge Bauten zu kriechen entdeckt. Heutzutage werden die Frettchen aber häufiger als  Haustiere, anstatt als Jagdhelfer, gehalten.

Seit wann die Tiere domestiziert wurden ist ungenau. Es gibt keine genauen Angaben hierzu. In manchen Büchern steht, dass die Frettchen noch vor den Katzen in Ägypten gegen Mäuse und Ratten gehalten wurden, also vor ca.   5000 Jahren. Auch die Griechen (450 v.Chr) kannten die Frettchen, wenn gleich sie  keine hatten. Die Römer setzten sie 69 v.Chr. zur Kanninchenjagd in Nordafrika ein und auch Dschingis Khan (1221) soll mit ihnen gejagt haben. Erste Erwähnung in  Deutschland fanden die Tiere im  16 Jahrhundert. Dort schrieb Petrus de  Crescentus erstmals im Buch "New Felde und Ackerbaw" über die Kaninchenjagd mit  Frettchen.

Die genaue Herkunft und Abstammung ist jedoch nicht genau bekannt. Sicher ist, dass es vom Iltis abstammt. Doch von welchem? Hier gibt es viele Theorien, die wir hier nicht aufzählen werden...

Foto; "Waldiltis"

 

Frettchen unterscheiden sich von ihren "Urahnen" jedoch erheblich. Sie haben ein kleineres Gehirn, kleineres Herz, Leber, Niere und Nebennierenrinde. Dadurch sind sie weniger temperamentvoll,   leistungsstark und gewandt. Dies bedeutet aber auch, das Frettchen sich in freier Natur nicht selbst zurechtfinden und immer auf den Menschen angewiesen sind.

 

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